Publications   Empirical Studies Kyn-Schrettl-Vintzentz: Simulation des Einflusses der Planung auf die sowietische Wirtschaft.

 


5.
Einige Politiksimulationen

 

 

Als standardinstrument zur Aufdeckung der in einem ökonometrischen Modell enthaltenen Implikationen dienen dynamische Simulationen auf der Basis alternativer Annahmen uber verschiedene (exogene und endogene) Variable sowie Parameter des Modells. Die Wahl der zu variierenden Größen und Parameter richtet sich nach dem Verständnis von der Funktionsweise der im Modell abgebildeten Volkswirtschaft. Die aus einer einmaligen oder dauerhaften Modifikation einer Variablen im Modellzusammenhang resultierenden Entwicklungspfade der anderen Variablen werden mit den Referenzpfaden aus der Kontrollösung verglichen. Entsprechend der oben geschilderten Vorstellung von der Funktionsweise der sowjetischen Volkswirtschaft und von der Bedeutung einzelner Größen als Instrumentvariable der Planer erscheinen einige Politiksimulationen besonders sinnvoll. Die ersten drei Simulationen beschäftigen sich mit Politikinstrumenten, die direkt in den Akkumulationsprozeß eingreifen. Die letzte Simulation untersucht den Einfluß von Veränderungen der An­passungsgeschwindigkeit bei der Planung des Nationaleinkommens.

Die bereits erwähnte Rolle der physischen Ausscheidung von Kapitalgütern als wirtschaftspolitisches Instrument im Wachstumsprozeß der sowjetischen Wirtschaft 13) wird noch ergänzt durch die Verknüpfung mit der Lage auf dem Arbeitsmarkt 14) In einer auf Produktionssteigerung und Vollbeschäftigung bedachten Planwirtschaft erscheint es zu Zeiten geringer Kapitalausstattung rational, die Aussonderung alter Kapitalgüter auf das Notwendigste zu beschränken, um so für die relativ reichlich vorhandenen Arbeitskräfte eine, wenn auch nicht sehr produktive, Beschäftigung zu bieten. Im Zuge des Anwachsens der Kapitalintensität können dann unter Beibehaltung eines hohen Beschäftigungsniveaus alte Anlagen vermehrt ausgeschieden werden)15)

Im Modell werden die geschilderten Zusammenhänge insofern berücksichtigt, als die Kapitalstöcke als erklärende Variable in die Nachfragefunktionen der einzelnen Produktionssektoren nach Arbeitskräften eingehen.16) Indirekte Einflüsse gehen von den Kapitalstöcken über die Outputs auf die Outputpläne und von diesen wieder auf die Arbeitskräftenachfrage. Simulationen mit alternativen Raten der Ausscheidung der Kapitalstöcke dienen dem Zweck festzustellen, in wel­chen Dimensionen sich - die Reaktion anderer. Variabler be­wegt. In Tabelle 3 sind die Effekte alternativer Raten der Kapitalausscheidung auf die durchschnittlichen Wachstumsraten der simu­lierten Werte einiger Variabler während der Periode 1964-1980 wiedergegeben. Die Auswahl der Werte der Ausscheidungsraten von 3.5 bzw. 0.5 Prozent für den Gesamtkapitalstock und 4.0 bzw. 1.0 Prozent für den Kapitalstock der Industrie 17) erfolgte aus Plausibilitätsgründen.

 

                                                                              

 

Tabelle 3
Effekte alternativer Raten
der Kapitalausscheidung
auf einige durchschnittliche Wachstumsraten
über die Periode 1964-1980
 (in Prozent)
 

Ausscheidungsraten in % des Kapitalstocks  
Gesamtwirtschaft     0.5  
  Industrie  4.0  1.0  
Arbeitskräfte     
Industrie          -1.83   3.23
Landwirtschaft   -3.981.49
Bauwirtschaft  5.81 2.55
Kapitalstock   
Industrie 4.69  9.93
Landwirtschaft 7.83  9.87  
Bauwirtschaft 7.31 12.34  
Produktion   
Industrie  3.15  8.55  
Landwirtschaft 1.25  5.16  
Bauwirtschaft  6.40  6.51
Gesamte Produktion  3.39  7.46  
Nationaleinkommen 3.13 7.34  
Gesamte Investitionen 3.84 7.30
Bruttozuwachs des Kapitalstocks 3.99 7.40

    

Auf Grund der Ergebnisse kann man die ­Feststellung treffen, daß sich die Veränderungen der durchschnittlichen Wachstumsraten aller beteiligten Variablen in plausiblen Größenordnungen bewegen. In fast allen Fällen wirkt dabei eine Erhöhung (Senkung) der Kapitalausscheidungsquoten dämpfend (belebend) auf die durchschnittlichen Wachstumsraten. Im einzelnen zeigt sich bei den zunächst interessierenden Effekten auf den Arbeitskräftebedarf, daß in den beiden quantitativ bedeutendsten Sektoren Industrie und Land­wirtschaft eine durchaus beachtliche Reagibilität in dererwarteten Richtung konstatiert werden kann. Eine Umdrehung des Effekts, also eine Zunahme (Abnahme) der Arbeitskräfte bei Erhöhung (Senkung) der Kapitalausscheidungsquoten, ergibt sich im Sektor Bauwirtschaft. Als Quelle dieser Zunahme können wir den Sektor Landwirtschaft identifizieren, aus dem die Arbeitskräfte abwandern. Modelltechnisch erklärt sich die Sonderstellung der Bauwirtschaft aus der Spezifikation der Beschäftigungsfunktion dieses Sektors. Sie enthält als erklärende Variable die Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, wobei der ent­sprechende Koeffizient ein negatives Vorzeichen hat. Was die Effekte auf die anderen in der Tabelle aufgeführten Variablen betrifft, so zeigen sich kerne Überraschungen. Das durchschnittliche Kapitalstockwachstum reagiert natürlich negativ auf eine Erhöhung der Kapitalausscheidung. Das gleiche gilt für die anderen Variablen mit Ausnahme wieder der Produktion des Sektors Bauwirtschaft, die allerdings nur noch eine sehr geringfügig höhere (niedrigere) durchschnittliche Wachstumsrate aufweist. Im ganzen bestätigt sich damit auch in den Simulationen die in der theoretischen und in der historisch-deskriptiven Literatur hervorgehobene Bedeutung der Kapitalausscheidungspolitik als wichtiges Lenkungsinstrument der Planer.

Zur Abschätzung der Effekte einer Veränderung des Volumensder Investitionen nehmen wir keine direkte exogene Erhöhung der letzteren vor. Vielmehr wird eine (einmalige) Erhöhung der Verteidigungsausgaben unterstellt, von denen wir annehmen, daß sie mit den Investitionen um die Produktion der Sektoren Industrie und Bauwirtschaft konkurrieren. 18) In Tabelle 4 sind die Multiplikatoren einer einmaligen Erhöhung der nominalen Verteidigungsausgaben um 1 Mrd. Rubel (im Jahre 1961) wiedergegeben. 19)

 

Tabelle 4
  Multiplikatoren
einer einmaligen Erhöhung der Verteidigungs­ausgaben
um 1 Mrd. Rubel

  Produktion in der
Periode  Industrie          Landwirtschaft  Bauwirtschaft Investitionen
0     -.359 
1-.006-.011-.009-.004
2  -.028 -.021   -.008-.006 
3  -.073  -.035  -.001   -.009
4-.141   -.042+.008    -.015
5-.220 -.055   +.018-.022 
6-.292   -.06l +.025   -.029 
7 -.341 -.069+.030 -.033
8 -.363 -.071  +.034-.034
9-.363-.076   +.035   -.033
l0-.347 -.077   +.035 -.030
11 -.327-.073+.034  -.027 
12-.310-.081+.033 -.025
13-.301  -.077  +.031 -.024 
14-.301 -.072+.030   -.025 
15 -.309-.080+.028-.026
16-.322  -.076+.027 -.028 
17-.338-.075  +.025-.031
18-.354 -.074+.023 -.033
19-.368  -.073 +.022 -.035  

 

In der ersten Phase wirken sich die verringerten Investitionen mit einer zu erwartenden Verzögerung auf das Kapitalstockwachstum aus, wodurch wiederum eine Verzögerung der Produktionszuwächse bewirkt wird. Parallel dazu ergeben sich negätive Wirkungen auf Outputpläne und Arbeitskräfte. Nach 8-9 Perioden erreicht der Multiplikator für die Industrie sein erstes Minimum, für die Landwirtschaft etwas später, Der vorher beschriebene Prozeß hat weitere Auswirkungen. Die vermehrt von der Landwirtschaft freigesetzten Arbeitskräfte wandern zuerst in die Bauwirtschaft. Dies führt dazu, daß der Multiplikator für den Output der Bauwirtschaft bereits in der 4. Periode wieder positiv wird. Die gegenläufige Entwicklung in der Bauindustrie führtzu einer Dämpfung der Multiplikatoren der Investitionen, da die letzteren vom Output der Bauwirtschaft und der Industrie abhängig sind. Zwar ist die Simulationsperiode zu kurz, uni die langfristigen Multiplikatorenhinreichend genau zu approximieren, die Werte dürften jedoch für die Industrie bei -.35 Mrd. Rubel und für die Landwirtschaft beI -.07 bis - .08 Mrd. Rubel liegen.20) Aus dem Vergleich der Multiplikatoren für die Investitionen und für die Produktion in den Sektoren läßt sich die Schlußfolgerung ziehen, daß ein einmaliger Investitionsausfall zu kumulierten Produktionsverlusten in der Industrie in etwa ähnlicher Höhe führt.

Bei der Frage der sektoralen Allokation der Investitionen spielt in der sowjetischen wie in der westlichen Diskussion die Investitionsquote der Landwirtschaft seit jeher eine zentraleRolle. In der Sowjetunion stieg die Quote von 13.2 Prozent im Jahre 1960 stetig bis auf21.5 Prozent im Jahre 1973. Sie soll bis 1980 ungefähr auf diesem Niveau gehalten werden.21)Um die Auswirkungen ­einer niedrigeren Investitionsquote der Landwirtschaft zu untersuchen, fixieren wir die Quote für 1972-1980 auf 19 Prozent. Von den freiwerdenden Investitionsmitteln nehmen wir einmal an, daß sie der Industrie zugute kommen (Version 1), das andere Mal, daß sie dem Residualsektor zufließen (Version II). In Tabelle 5 sind die sich ergebenden Investitionsquoten wiedergegeben.

 

Tabelle 5
Sektorale Investitionsquoten
(in Prozent)  

 Landwirtschaft  Industrie Residualsektor  
 Kontrol Lösung Versionen
I und II
Kontrol
lösung
Version I  Kontro1
1ösung 
Version II  
1972  20.1   19.0  34.1  35.2    31.8 32.9  
1973  21.319.034.4   36.6  30.1  32.4  
1974   21.5  19.0  34.7 37.2   29.5 32.0
1975 21.3 19.0   34.5  36.9 29.4 31.8  
1976 20.9  19.0 34.5 36.4 29.4 31.3
1977 21.2 19.0   34.8  37.0 28.7 30.9
  1978  21.4    19.0   35.2 37.6 27.6 30.0  
1979 21.4 19.0 35.4  37.8   27.2 29.6  
1980  21.2 19.0 35.8  37.9 27.2 29.3

 

Die Ergebnisse der Simulationen sind in Tabelle 6 zusammengefaßt, welche für einige.Variable die Differenzer zwischen den absoluten Größen aus der Kontrollösung und aus den Simulationsversionen I und II enthält. Der sich ergebende Produktionszuwachs in der Industrie bei Variante I übersteigt ab 1975 zunehmend die Produktionsverluste in derLandwirtschaft. Für 1980 resultiert ein Nettoeffekt von 13.7 Mrd. Rubel, was in einer Größenordnung von etwa 2 Prozent der Industrieproduktion liegt. Die Verringerung der landwirtschaftlichen Produktion beläuft sich 1980 auf etwa 2 1/2 (Version I) bis 3 1/2 Prozent (Version II) der Produktion aus der Kontrolläsung. Obwohl wir die Präferenzfunktion der sowjetischen Planer nicht kennen, zeigt doch ein Vergleich der Effekte auf die Industrieproduktion mit denen auf die landwirtschaftliche Produktion, daß bei der Entscheidung, Investitionen in größerem Umfang in die Landwirtschaft zu lenken, neben rein Output-orientierten überlegungen noch andere Argumente (z.B. Autarkiestreben) eine Rolle gespielt haben müssen. Fließen die in der Landwirtschaft freiwerdenden Investitionsmittel in den Residualsektor (Version II) anstatt in die Industrie, so macht sich dies sowohl bei den Investitionen als auch bei der Produktion der Landwirtschaft be­merkbar. Der Residualsektor umfaßt den unproduktiven Bereich sowie den Groß- und Einzelhandel (und noch einige kleinere Bereiche), deren Produktion im Modell direkt aus der Produktion von Industrie und Landwirtschaft erklärt wird.

 

Tabelle 6
Auswirkungen einer niedrigeren Irivestitionsguote
für die Landwirtschaft.
Differenzen zur Kontrollösung in Mrd. Rubel

  Produktion der Industrie Produktion
der Landwirtschaft
Investitionen in die Landwirtschaft 
Jahr Version I  Version I Version II Version I Version II Differenz  
1972 - - - -.902 -.902 .000
1973  .037  -.113 -.115 -1.903-1.904.00l
1974  .233  -.386  -.403 -2.256-2.261.005
1975  .847 -.698  -.733 -2.194-2.212.018
1976 2.181 -1.309 -1.483 -1.865-1.912.047
1977 4.456 -1.665 -2.000 2.246-2.342.096
1978 7.705 -2.034 -2.599 -2.534-2.701.167
1979 11.778 -2.378 -3.229 -2.593-2.850 .257
1980 16.434 -2.687 -3.870 -2.388 -2.74 .358

 

Im Vergleich zu Version I; bei der über die Steigerung der Industrieproduktion die Gesamtinvestitionen zunehmen und daher auch ein positiver Effekt auf die Investitionen in der Landwirtschaft resultiert, bleiben solche indirekten Effekte bei Version II unbedeutend. Es ergeben sich also unterschiedliche Wirkungen, je nachdem wohin die aus der Landwirtschaft abgezogenen Investitionsmittel gelenkt werden.22) Dies gilt in noch größerem Ausmaß für die Produktion der Landwirtschaft. Hierfür sind jedoch neben den Investitionseffekten die vonden veränderten Nationaleinkommensplänen ausgehenden Wirkungen auf die Allokation der Arbeitskräfte ursächlich.

Im Modell wird angenommen, daß die Veränderung dergeplanten Wachstumsraten in Reaktion auf die Lücke zwischen den geplanten und den tatsächlichen Wachstumsraten der jeweiligen Vorperiode konstant ist. Denkbar wäre aber, daß sich die Parameter der Planfunktion in der Zeit verändern oder daß sie eine Funktion anderer Variabler sind.23) Am Beispiel des Plans des Nationaleinkommens werden die Auswirkungen solcher Parameteränderungen untersucht.

Die Prognosefähigkeit der Planfunktion hängt sowohl von ihren Parametern als auch von den Eigenschaften der zu prognostizierenden Variablen ab. So wird eine Variable, deren Erwartungswert sich schnell systematisch verändert, eine Planfunktion mit relativ höherem Gewicht bei der verzögerten tatsächlichen Produktion, i.e. wenig Gewicht bei den weiter zurückliegenden Outputs i.S von Gleichung (3), verlangen, wie umgekehrt ein sich langsam ändernder Mittelwert der zu prognostizierenden Variablen eine Planfunition erfordert, die den weiter zurückliegenden Beobachtungen mehr Gewicht zumißt. Im Modell werden die Schwankungen des Nationaleinkommenswachstums hauptsächlich von den Einflüssen der Wettervariable bestimmt, von der angenommen werden kann, daß sie keinen systematischen Veränderungen unterliegt. Andererseits hat der Plan des Nationaleinkommens im Modell nur wenig Einfluß auf das tatsächliche Nationaleinkommen, da die Steuerung der Arbeits­kräfte für die Land- und Bauwirtschaft über den Plan gegenläufig ist, und damit die Produktion dieser beiden Sektoren teilweise kompensierend i. S. des Gesamtaggregats Nationaleinkommen wirkt. Unterstellt man als Ziel der Planung eine möglichst geringe Differenz von Plan und Wirklichkeit, so ist zu fragen, ob in bezug auf diese Zielsetzung wesentliche Unterschiede bei Pararneteränderungen der Planfunktion zu beobachten sind.

 

Simulationen mit unterschiedlichen Parameterpaaren zeigen, daß ein höheres Gewicht bei der verzögerten tatsächlichen Wachstumsrate zu einer größeren Schwankungsbreite bei den Plänen führt und daß die geplanten Wachstumsraten im Durchschnitt etwas höher lagen (vgl. Abbildung 4)

 

 

Tabelle 7 gibt die durchschnittlichen Abweichungen der tatsächlichen von den geplanten Wachstumsraten, sowie die Summen der quadrierten Abweichungen, F ( Wachstumsrate des simulierten Nationaleinkommens minus Wachstumsfate des simulierten geplanten Nationaleinkommens), bei verschiedenen Parameterkombinationen in der Planfunktion des Nationaleinkommens an.

 

Tabelle 7
Auswirkungen von Änderungen der Parameterwerte*)
der Funktion des geplanten Nationaleinkommens auf die Planerfüllung

  Parameterwerte  
  b1 = .55329 b1=  .70329 b1=  .80329    b1= .92329  
  b2 = .43000   b2= .28000 b2=  .18000    b2= .06000
X   -.069   .016 .046

  .234

F  53.39  46.00 42.15

  38.66

*)    Die Pararneterwerte sind entsprechend Gleichung (5)
zu interpretieren. Die Summe der Parameter (
b1+ b2)
beläuft sich bei allen Varianten auf den tatsächlich geschätzten
Wert von 0.98329. Die Angaben beziehen sich auf 16 Werte (1965—1980).

 

Bei hohem Gewicht auf der verzögerten tatsächlichen Wachstumsrate ergibt sich eine durchschnittliche Untererfüllung. Dies rührt daher, daß die angesprochenen relativ höheren Pläne keine entsprechenden realen Effekte hervorrufen. Weiterhin legt die Tabelle den Schluß nahe, daß unter den Modelibedingungen bei niedrigem Gewicht auf den tatsäch­lichen Wachstumsraten die geringsten Planabweichungen (als Summe der quadratischen Über- bzw. Untererfüllung) auftreten. Der für die Planfunktion des Nationaleinkommens geschätzte niedrige Koeffizient von 0.10 beim verzögerten tatsächlichen Wert kann im Lichte dieser Simulationsergebnisse interpretiert werden.

 

 

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